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Angebote ansehenWie bezahlt man am besten in Dänemark? Kann man mit Euro zahlen, oder braucht man dänische Kronen? In diesem umfassenden Guide von Sonne und Strand erfahren Sie alles, was Sie über das Bezahlen in Dänemark wissen müssen
Wenn Sie Ihren Urlaub in einem unserer schönen Ferienhäuser in Dänemark verbringen, sollten Sie sich mit den lokalen Zahlungsgewohnheiten vertraut machen. Dänemark gehört zu den digitalsten Gesellschaften weltweit – fast 80% der Bevölkerung besitzt ein Dankort (die nationale dänische Debitkarte), und etwa zwei Drittel aller Zahlungen werden mit Karte getätigt. Als Tourist stellt sich daher die Frage: Wie bezahle ich am besten während meines Aufenthalts? Sonne und Strand erklärt Ihnen alles Wissenswerte über Währung, Zahlungsmethoden und praktische Tipps für einen sorgenfreien Urlaub.
Die dänische Zahlungskultur unterscheidet sich erheblich von der deutschen. Während in Deutschland noch viele Menschen gerne bar bezahlen, ist Bargeld in Dänemark praktisch zur Ausnahme geworden. Selbst Straßenmusiker und Obdachlose haben oft kleine Kartenlesegeräte oder QR-Codes für digitale Spenden. Diese Entwicklung hat sich durch die COVID-19-Pandemie noch verstärkt, als kontaktlose Zahlungen aus hygienischen Gründen bevorzugt wurden.
Obwohl Dänemark seit 1973 Mitglied der Europäischen Union ist, entschieden sich die Dänen in einer Volksabstimmung im Jahr 2000 gegen die Einführung des Euros. Die Landeswährung bleibt somit die Dänische Krone (DKK), die in 100 Øre unterteilt ist. Interessanterweise wurde die 50-Øre-Münze bereits 2008 aus dem Verkehr gezogen, während kleinere Øre-Münzen noch im Umlauf sind, aber praktisch kaum noch verwendet werden.
Die dänische Krone ist jedoch eng an den Euro gekoppelt und schwankt nur minimal. Dies gibt deutschen Touristen eine gewisse Planungssicherheit, da extreme Wechselkursschwankungen unwahrscheinlich sind. Die Entscheidung gegen den Euro war hauptsächlich politisch motiviert – viele Dänen wollten ihre nationale Souveränität und die Kontrolle über die Geldpolitik behalten.
Der aktuelle Wechselkurs liegt bei 1 Euro = 7,46 DKK. Zur besseren Orientierung haben wir eine praktische Umrechnungstabelle für gängige Beträge erstellt:
Euro | Dänische Kronen (DKK) |
|---|---|
10 EUR | ca. 74,60 DKK |
50 EUR | ca. 373,00 DKK |
100 EUR | ca. 746,00 DKK |
200 EUR | ca. 1.492,00 DKK |
Wichtiger Hinweis: Wechselkurse unterliegen täglichen Schwankungen. Wir empfehlen, kurz vor Ihrer Reise den aktuellen Kurs zu prüfen, um genau planen zu können. Als Faustformel können Sie sich merken: Ein Euro entspricht etwa 7,5 dänischen Kronen. Für schnelle Kopfrechnung teilen Sie den DKK-Betrag durch 7,5, um den ungefähren Euro-Wert zu erhalten.
Sie planen eine Reise nach Dänemark? Mit unserem praktischen Währungsrechner können Sie einfach den Betrag in Euro eingeben und sofort sehen, wie viel das in dänischen Kronen entspricht.
Der Rechner verwendet einen typischen Wechselkurs von 7,46, den Sie manuell aktualisieren können.
Dänemark schreitet mit großen Schritten in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft voran. In den letzten Jahren ist die Bargeldnutzung um etwa neun Prozentpunkte gesunken. Selbst für Kleinbeträge wie eine Tasse Kaffee oder einen Straßenhotdog bevorzugen die Dänen digitale Zahlungsmethoden. Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg kontaktloser Zahlungen: Während 2016 nur 4% der Geschäftsbezahlungen kontaktlos erfolgten, waren es 2021 bereits 72%.
Diese Entwicklung hat praktische Konsequenzen für deutsche Touristen. Viele kleinere Geschäfte, Cafés und sogar öffentliche Toiletten akzeptieren ausschließlich Kartenzahlungen. Einige Unternehmen haben das Recht, Bargeld abzulehnen, solange sie dies deutlich kennzeichnen. Besonders in Kopenhagen und anderen größeren Städten werden Sie häufig auf "kontantfri" (bargeldlos) Schilder stoßen.
Die dänische Regierung unterstützt diese Entwicklung aktiv, da elektronische Zahlungen die Schwarzarbeit reduzieren und die Steuertransparenz erhöhen. Gleichzeitig senken Unternehmen ihre Kosten, da sie weniger Bargeld handhaben, transportieren und versichern müssen.

Deutsche EC-Karten mit V-Pay- oder Maestro-Funktion werden in Dänemark problemlos akzeptiert. Kreditkarten (besonders Visa und Mastercard) sind ebenfalls weit verbreitet und werden in den meisten Geschäften, Restaurants und an Tankstellen angenommen. American Express ist dagegen weniger verbreitet und wird hauptsächlich in gehobeneren Etablissements und internationalen Hotelketten akzeptiert.
Wichtiger Tipp für deutsche Touristen: Informieren Sie Ihre deutsche Bank unbedingt vor der Reise über Ihren Dänemark-Aufenthalt. Viele deutsche Banken sperren Karten automatisch bei ungewöhnlichen Auslandstransaktionen als Sicherheitsmaßnahme. Eine kurze Mitteilung über Reisezeitraum und -destination kann Ihnen viel Ärger ersparen.
Prüfen Sie außerdem die Auslandsgebühren Ihrer Bank. Viele deutsche Banken berechnen zwischen 1-4% Auslandseinsatzentgelt pro Transaktion. Einige Direktbanken und Online-Banken bieten kostenlose Auslandszahlungen an – ein Kontowechsel vor der Reise kann sich lohnen, wenn Sie häufig ins Ausland reisen.
Diese internationalen digitalen Zahlungsmethoden werden in Dänemark immer häufiger akzeptiert und funktionieren problemlos mit deutschen Bankkarten. Besonders praktisch ist, dass Sie so auch ohne physische Karte bezahlen können. Die meisten modernen Kartenlesegeräte in Dänemark unterstützen NFC-Zahlungen (Near Field Communication), sodass Sie einfach Ihr Smartphone oder Ihre Smartwatch an das Terminal halten können.
Vorteil für deutsche Touristen: Apple Pay und Google Pay verwenden oft bessere Wechselkurse als traditionelle Kartenzahlungen und die Transaktionen werden schneller verarbeitet. Außerdem erhöht die biometrische Authentifizierung (Fingerabdruck oder Gesichtserkennung) die Sicherheit Ihrer Zahlungen.
Beachten Sie jedoch, dass nicht alle deutschen Banken Apple Pay oder Google Pay unterstützen. Prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Bank diese Services anbietet, und richten Sie sie gegebenenfalls ein.
In vielen touristisch frequentierten Gebieten akzeptieren Geschäfte und Restaurants Euro-Bargeld, allerdings mit einigen Einschränkungen. Beachten Sie, dass ausschließlich Euro-Scheine (keine Münzen) angenommen werden. Der angebotene Wechselkurs ist meist ungünstiger als bei Banken oder Wechselstuben, und Wechselgeld erhalten Sie immer in dänischen Kronen. Diese Option sollten Sie daher nur als Notlösung für den ersten Tag in Betracht ziehen.
Wichtige Einschränkungen bei Euro-Zahlungen:
Nur Euro-Scheine werden akzeptiert (keine Münzen)
Der Wechselkurs ist oft 5-10% schlechter als der offizielle Kurs
Wechselgeld wird grundsätzlich in DKK ausgegeben
Nicht alle Geschäfte sind verpflichtet, Euro anzunehmen
Bei größeren Beträgen über 300 Euro kann die Annahme verweigert werden
Tankstellen akzeptieren häufig keine Euro-Scheine
Besonders in ländlichen Gebieten und kleineren Städten ist die Euro-Akzeptanz deutlich geringer. In Kopenhagen, Aarhus und anderen Touristenzentren haben Sie bessere Chancen, aber verlassen Sie sich nicht darauf.

Die beste und günstigste Möglichkeit, an dänische Kronen zu kommen, sind Geldautomaten dänischer Banken. Besonders zu empfehlen sind Automaten folgender Institute: Danske Bank, Sydbank, Sparekassen, Vestjysk Bank und Jyske Bank.
Wichtige Hinweise zur Nutzung von Geldautomaten: Wählen Sie stets die Auszahlung in dänischen Kronen, nicht in Euro. Dies vermeidet ungünstige Wechselkurse und zusätzliche Gebühren. Informieren Sie Ihre deutsche Bank vor Reiseantritt über Ihren Dänemark-Aufenthalt, um mögliche Sperrungen Ihrer Karte zu verhindern. Prüfen Sie außerdem, welche Auslandsgebühren Ihre Bank erhebt.
Vorsicht bei Fremdanbietern: Vermeiden Sie Geldautomaten, die nicht dänischen Banken gehören. Diese privaten Anbieter berechnen oft deutlich höhere Gebühren und bieten schlechtere Wechselkurse. Achten Sie auf Logos wie "Euronet" oder "Cardpoint" – diese Anbieter verlangen oft 5-10 Euro Gebühr pro Abhebung.
Optimale Abhebungsstrategie:
Heben Sie größere Beträge ab, um Gebühren zu minimieren
Die meisten dänischen Geldautomaten haben ein Tageslimit von 3.000-5.000 DKK
Abhebungen sind rund um die Uhr möglich
In größeren Städten finden Sie alle 200-300 Meter einen Geldautomaten
Viele Supermärkte (Netto, Føtex, Bilka) haben Geldautomaten im Eingangsbereich
Klassische Wechselstuben finden Sie heute hauptsächlich an internationalen Flughäfen und größeren Bahnhöfen. Dänische Bankfilialen sind mittlerweile weitgehend bargeldlos und bieten kaum noch Wechselservices an. Auch Supermärkte, die früher oft Geldwechsel anboten, haben diesen Service aufgrund strengerer Geldwäschebestimmungen eingestellt.
Traditionelle Wochenmärkte stellen für bargeldlose Touristen eine Herausforderung dar. Während größere Markthändler oft MobilePay oder Kartenlesegeräte haben, akzeptieren kleinere Verkäufer manchmal nur Bargeld.
Empfehlungen:
Haben Sie immer etwas Bargeld für Märkte und kleine Händler dabei
Fragen Sie vor dem Kauf nach den Zahlungsmöglichkeiten
Viele Markthändler haben kleine mobile Kartenlesegeräte
In touristischen Gebieten ist die Kartenakzeptanz besser
Dänemark hat eine sehr niedrige Kriminalitätsrate, dennoch sollten Sie grundlegende Sicherheitsvorkehrungen beachten. Decken Sie bei der PIN-Eingabe das Tastenfeld ab und lassen Sie Ihre Karte niemals aus den Augen.
Wichtige Sicherheitstipps:
PIN niemals aufschreiben oder im Handy speichern
Bei Verlust oder Diebstahl sofort die deutsche Bankkarte sperren lassen
Notieren Sie sich die Sperrhotline Ihrer Bank (funktioniert meist auch im Ausland)
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen per Banking-App
Bei verdächtigen Transaktionen sofort die Bank kontaktieren
Moderne Betrugsmethoden wie "Skimming" (Auslesen der Kartendaten) sind auch in Dänemark möglich, wenn auch seltener als in anderen Ländern.
Schutzmaßnahmen:
Nutzen Sie bevorzugt Geldautomaten in Bankfilialen oder bewachten Bereichen
Prüfen Sie den Geldautomaten auf verdächtige Zusatzgeräte
Verwenden Sie kontaktlose Zahlungen, wenn möglich (sicherer als Magnetstreifen)
Aktivieren Sie SMS-Benachrichtigungen für alle Kartentransaktionen
Die Kosten für Karteneinsatz und Geldabhebungen variieren stark zwischen deutschen Banken. Hier ein Überblick über typische Gebührenstrukturen:
Sparkassen und Volksbanken:
Meist 1-2% Auslandseinsatzentgelt
5-10 Euro Gebühr pro Geldabhebung
Oft höhere Gebühren bei Fremdbanken-Automaten
Deutsche Großbanken:
1,75% Auslandseinsatzentgelt bei Kartenzahlungen
5 Euro plus 1,75% bei Geldabhebungen
Teilweise kostenlose Abhebungen bei Partnerbanken
Direktbanken und Online-Banken:
Oft kostenlose Kartenzahlungen im EU-Ausland
Kostenlose oder günstige Geldabhebungen
Bessere Wechselkurse durch niedrigere Margen
Achten Sie besonders auf die sogenannte "Dynamic Currency Conversion" (DCC). Dabei bietet Ihnen der Händler oder Geldautomat an, den Betrag direkt in Euro umzurechnen. Dies klingt praktisch, führt aber fast immer zu schlechteren Wechselkursen.
Grundregel: Wählen Sie immer die Abrechnung in der lokalen Währung (DKK), nie in Euro. Ihre deutsche Bank verwendet normalerweise bessere Wechselkurse als der dänische Händler.
Unten haben wir eine Auswahl weiterer Unterseiten für Sie zusammengestellt. Hier finden Sie viele Informationen und Inspirationen für Ihre nächste Reise nach Dänemark.
Ob im Ferienhaus, im Restaurant oder beim Einkaufen – als Tourist in Dänemark ist es hilfreich zu wissen, wie Sie am besten bezahlen können. In unserem FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen deutscher Urlauber zur Währung, Kartenzahlung, Bargeld und weiteren wichtigen Themen rund ums Bezahlen in Dänemark.
Ja, in vielen touristischen Gegenden in Dänemark wird der Euro akzeptiert. Allerdings nicht überall, und oft bekommt man das Wechselgeld in dänischen Kronen zurück. Der Wechselkurs ist meist schlechter als bei einer Bank.
Dänemark entschied sich in einem Referendum im Jahr 2000 gegen die Einführung des Euro. Die Bevölkerung wollte ihre eigene Währung behalten.
Obwohl Dänemark Mitglied der EU ist, hat das Land eine Ausnahme (Opt-out) ausgehandelt und die dänische Krone behalten, um die eigene Geldpolitik selbst zu steuern.
Ja, Kartenzahlung ist in Dänemark sehr verbreitet und fast überall möglich. Visa, Mastercard und Maestro werden akzeptiert.
Ja, in allen Städten und größeren Ortschaften gibt es Geldautomaten („ATM“), an denen man mit EC- oder Kreditkarte Bargeld abheben kann.
Ja, die meisten Kartenlesegeräte unterstützen kontaktloses Bezahlen, auch mit deutschen EC- und Kreditkarten.
Nicht unbedingt. In vielen Geschäften, Restaurants und sogar an kleinen Ständen kann man mit Karte zahlen. Es kann aber praktisch sein, etwas Bargeld für kleine Einkäufe zu haben.