Sicher am, im und auf dem Wasser - neuer Ratgeber über Bade- und Schwimmsicherheit

Ebook: WASSERSICHERHEIT
  • alle Baderegeln auf einen Blick
  • Schwimmhinweise für Eltern
  • Erste Hilfe-Anleitung für Badeunfällen
  • Sicherheits-Check-Up für Bootsfahrten
  • Kostenloser Download
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Bade- und Schwimmsicherheit für die ganze Familie

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zählte 2015 488 Ertrinkungsfälle. Im vergangenen Jahr waren es über 500. Die Zahlen sind erschreckend und zeigen deutlich, dass Badeunfälle keine Seltenheit darstellen. Informieren Sie sich in diesem E-Book über alle wichtigen Baderegeln und erfahren Sie, wie Sie sich und Ihre Kinder beim Baden an verschiedenen Gewässern schützen.

Der Ratgeber enthält darüber hinaus eine Übersicht aller relevanten Badeflaggen und grundlegenden Regeln für die Nutzung eines Bootes.



Das Einmaleins der Baderegeln

Das Einmaleins der Baderegeln

Viele sind mit den grundlegenden Baderegeln vertraut. Mit einem vollen Bauch geht man nicht schwimmen und bei Gewitter verlässt man sofort das Wasser. Doch neben diesen Vorsichtsmaßnahmen gibt es eine ganze Reihe weiterer Regeln, die das Risiko eines Badeunfalls verringern. Insbesondere wenn Sie außerhalb eines durch einen Bademeister bewachten Schwimmbereichs schwimmen gehen, gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen. Die richtige Einschätzung der eigenen Kraft ist hier besonders wichtig, denn Selbstüberschätzung kann beim Baden in offenen Gewässern schnell gefährlich werden. Wenn Sie kein sicherer Schwimmer sind oder keine gute Kondition besitzen, sollten Sie darauf achten, dass Sie möglichst nur dort schwimmen, wo Sie auch stehen können. Dies gilt vor allem, wenn Sie in offenen Gewässern baden. Diese stellen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, da sie anders als die Becken in Schwimmbädern keinen rettenden Rand haben.

Ganz besonders Flüsse und andere offene Gewässer, auf denen Schiffe fahren, stellen eine Gefahr dar. Meiden Sie Schifffahrtswege, Schleusen oder Brückenpfeiler. Eine gute Orientierung für die Sicherheit einer Wasserstelle bieten Badeflaggen. Sie geben Auskunft über die Windrichtung und die Eignung eines Gewässers als Badeort. Strömungen können vom Ufer aus nicht immer erkannt werden. Auch wenn die Fließgeschwindigkeit eines Flusses gering erscheint oder sich die Wasseroberfläche nur wenig bewegt, können Strömungen und Strudel den Badenden überraschen. Vertrauen Sie deshalb auf die Beflaggung und halten Sie sich an die Warnhinweise. Auch Bojen sind eine klare Kennzeichnung, die zur Begrenzung einer Badezone dient. Diese sollen in keinem Fall passiert werden. Durch die Einhaltung der im E-Book beschriebenen Baderegeln minimieren Sie das Risiko, beim Baden in eine lebensbedrohliche Situation zu geraten.



Für den Ernstfall vorbereitet – Erste Hilfe im Wasser

Für den Ernstfall vorbereitet – Erste Hilfe im Wasser

Auch bei aller Vorsicht kann es passieren, dass eine Person beim Baden droht zu ertrinken. In diesem Fall kann schnelles Handeln lebensrettend sein. Tatsächlich sterben die meisten Ertrinkenden nicht durch Wasser, das in die Lunge eindringt, sondern durch Sauerstoffmangel. Gelangt beim Schnappen nach Luft Wasser in die Atemwege, kann das zum Tod durch Erstickung führen. Dementsprechend sollte sofort die Wiederbelebung eingeleitet werden.

Der Ratgeber zeigt hier die einzelnen Schritte der Beatmung auf und erklärt, was es in dieser kritischen Situation zu beachten gibt. Auch bei Personen, die noch vor dem Bewusstseinsverlust gerettet werden können, sichern Maßnahmen – wie ein Schutz vor Unterkühlung – deren Gesundheit.

Da vielfach Kinder vor dem Ertrinken gerettet werden müssen, sollten Eltern zudem Vorsorgemaßnahmen treffen. Seien Sie sich bewusst, dass Kinder ihre eigenen Fähigkeiten häufig noch nicht richtig einschätzen können. Befindet sich Ihr Kind im Wasser, sollten Sie es deshalb keinen Moment aus den Augen lassen. Auch dann nicht, wenn Ihr Kind Schwimmflügel oder eine Schwimmweste trägt. Diese bieten zwar einen gewissen Schutz, garantieren jedoch keine 100- prozentige Sicherheit. Der beste Schutz, den Sie Ihrem Kind geben können, ist ein Schwimmkurs, in dem Ihr Schützling lernt, richtig zu schwimmen und sich im Wasser zu bewegen. Beherrscht Ihr Kind sowohl Brust- als auch Rückenschwimmen, sinkt das Risiko eines Unfalls erheblich. Darüber hinaus sollte es unterschiedliche Sprünge beherrschen und sich auch unter Wasser orientieren können. Meistert Ihr Kind diese Anforderungen, ist es nach Einschätzung des DLRG im Wasser sicher.



Auch auf dem Wasser sicher - der Ausflug mit dem Boot

Auch auf dem Wasser sicher - der Ausflug mit dem Boot

Beim Bootfahren sind Wind und Wasser die Elemente, die auf das Boot einwirken und die es deshalb zu kennen gilt. Selbst wenn Sie bei schönstem Wetter in See stechen, können Sie im Laufe des Tages in ein Gewitter mit starkem Wind und hohem Wellengang geraten. Auf diese Möglichkeit sollten Sie vorbereitet sein. Vor dem Ablegen ist es die Aufgabe des Schiffführers, das Boot auf seine Funktionstüchtigkeit hin zu prüfen. Er garantiert auch für die Sicherheit der Crew und übernimmt im Ernstfall das Kommando. Im E-Book finden Sie eine ausführliche Liste mit allen Dingen, die zu einer vollständigen Sicherheitsausrüstung gehören, wie Rettungswesten, Stechpaddel und Ersatzmaterial.

Nicht nur auf den Straßen, sondern auch auf dem Wasser gelten zudem gewisse Verkehrsregeln. Machen Sie sich mit diesen unbedingt vertraut. Allgemein gilt: Berufsfahrzeuge haben Vorrang. Sind Sie also mit einem Segel-, Ruder-, oder Motorboot unterwegs, müssen Sie Fähren, Tankern aber auch Booten der Polizei und Küstenwache ausweichen. Treffen zwei Boote der ersten Kategorie aufeinander, weicht das manövrierfähigere aus.

Auch bei Booten des gleichen Typs, gelten feste Regeln. Rechts vor links gilt hier auch auf dem Wasser. Insbesondere für Sportboote gelten überdies einige Besonderheiten, die zur Sicherheit auf dem Wasser beitragen. Beim Motorboot stellt vor allem der Motor eine Gefahr dar, wenn dieser beim Verlassen des Bootes zum Schwimmen nicht ausgeschaltet wird. Bei Hausbooten hingegen ist besondere Vorsicht bei windigem Wetter geboten, da dieses aufgrund seiner Höhe eine große Angriffsfläche bietet. Als Segler, Motorbootbesitzer oder Bootliebhaber ist es zudem sinnvoll, die gängigsten Knoten zur Sicherung des Bootes zu beherrschen. Eine genaue Anleitung finden Sie im E-Book.